Interessante Fakten über die Haare

Jeder möchte gesundes Haar haben, denn es gilt als zentrales Schönheitsmerkmal. Doch rund um das Thema verbergen sich zahlreiche Informationen, die für viele überraschend sein könnten. Daher möchten wir nachfolgend einige interessante Fakten erläutern, die zum Großteil auch die Haarpflege beeinflussen.

Warum haben wir Menschen Haare?

Viele fragen sich, ob Haare nützlich oder lediglich ein Überbleibsel der Vergangenheit sind. Sie werden nicht zum Überleben benötigt, haben aber dennoch sinnvolle Funktionen: Sie halten den Kopf im Winter warm und im Sommer kühl. In der heißen Jahreszeit schirmen die Haare UV-Strahlung ab. Gesundes Haar kann davor schützen, dass sie ausfallen. Daher sollte ihnen genauso viel Aufmerksamkeit geschenkt werden, wie der Gesundheit des Körpers.

Woraus bestehen Haare?

Das Haar besteht aus der Wurzel. Sie ist vom Haarbalg umgeben, der auch als Follikel bezeichnet wird. Dessen Form entscheidet darüber, ob sie glatt oder gewellt sind. Der Schaft, der sichtbare Teil des Haares, enthält das Pigment, das die Farbe beeinflusst. Es besteht aus weiteren Stoffen, wie Keratin, Fette und Wasser. Bei einem Mangel oder zu trockenen Haaren werden sie häufig stumpf und können brechen. Daher ist es für gesundes Haar wichtig, dass dem Körper benötigte Nährstoffe zugeführt werden. Die Wurzel versorgt die Haare mit den Nährstoffen.

Wie schnell wachsen Haare?

Pro Tag wachsen die Haare 0,3 bis 0,5 Millimeter, was im Monat rund einem Zentimeter entspricht. Die genaue Geschwindigkeit hängt von verschiedenen Faktoren ab, beispielsweise vom Haartyp. Feine und glatte Haare wachsen schneller. Das Alter ist ebenso entscheidend, denn nimmt es zu, ist die Produktion von Keratin nicht mehr so effizient, was die Haargesundheit beeinflusst. Ein Nährstoffmangel kann gesundes Haar verhindern und somit das Wachstum beeinträchtigen. Bei einem Ausfall kann es zur Kahlheit kommen.

Wie viele Haare besitzt der Mensch?

Die Zahl der Haare auf dem Kopf beträgt rund 100 000. Die meisten haben in der Regel blonde Menschen. Danach folgen Brünette und am wenigsten Haare besitzen meist Rothaarige. Im Normalfall gehen täglich, egal, welche Haarfarbe, bis zu 100 Haare verloren. Erst, wenn es über längere Zeit mehr sind, wird von Haarausfall gesprochen. Ob sie dick oder dünn sind, liegt in den Genen.

Wie kann man die Haargesundheit fördern?

Stress und Ernährung, bei der wichtige Nährstoffe fehlen, beeinflussen den Zustand der Haare. Es ist wichtig, ausgewogen und abwechslungsreich zu essen, um genügend Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Eiweiße aufzunehmen und auf diese Weise das Haarwachstum zu unterstützen. Wertvolle Nährstoffe für gesundes Haar sind Biotin, Folsäure, Vitamin B1, B5 und C, Eisen und Zink. Die richtigen Pflegeprodukte sind ebenso wichtig, um die Haare und Kopfhaut langfristig gesund zu erhalten. Zu starkes Frottieren, Rubbeln und übermäßige Hitze, zum Beispiel durch regelmäßiges Föhnen oder ein Glätteisen, begünstigen Brüchigkeit.

Fazit

Gesundes Haar wünscht sich jeder. Der Haartyp, die Herkunft und das Alter entscheiden darüber, wie gut oder schlecht sie wachsen. Doch es gibt auch verschiedene Faktoren, wie eine gesunde Ernährung, die Verwendung geeigneter Pflegeprodukte und die Vermeidung von Stress, die dabei helfen können, sie gesund zu halten. Vieles liegt in den Genen, doch einiges können wir dazu beitragen, damit sie nicht ausfallen

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